Bitte beachten Sie folgendes Statement von Micky Wenngatz, SPD-Landtagskandidatin im Münchner Südwesten und stellvertretende Vorsitzende im BA 19, zum Skandal um den CSU-Stadtrat und Vorsitzenden des BA 20 Johann Stadler:

„Als Rechtsanwalt, als BA-Mitglied und als Stadtrat weiß Johann Stadler, dass er nicht abstimmen darf, wenn es um Fragen geht, die seine Familienkasse betreffen. So wie im Fall der Beschwerden der Mieterinnen und Mieter seiner Ehefrau gegen die rücksichtslose Vorgehensweise der Baufirma beim Aus- und Umbau der Wohnanlage am Stiftsbogen. Johann Stadler hätte sich spätestens bei der Abstimmung zum Freiflächenplan selbst für befangen erklären müssen. Da er das nicht getan hat, ist er aus meiner Sicht als Vorsitzender nicht mehr tragbar und sollte zurücktreten. Hinzu kommt, dass er leicht über seine Frau und seinen Schwager Einfluss auf die Vorgänge auf der Baustelle hätte nehmen können. Aber das hat er den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern verschwiegen. Mit anderen Worten, er verheimlicht wichtige Informationen und drückt sich weg. Das wirft ein schlechtes Licht auf ein ehrenvolles Amt.“